Wissenswertes

Hondingen

Geschichte

Die ersten nachgewiesenen Bewohner waren Kelten vom Siedlungsgebiet Neudingen, die nach Hondingen wohl durch ihre Jagdstreifzüge gelangten.

 

764 und 817 n. Chr. wurde Hondingen unter dem Namen “Huntingun” erstmals erwähnt. Der Name wechselte mit der Zeit dann über “Heindingen, Haindingen, Handingen” letztendlich zu “Hondingen”. Richtig durchgesetzt hat sich dieser Name aber erst im 17. Jahrhundert.

 

Bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden (zu Beginn des 19. Jahrhunderts) gehörte Hondingen zur fürstenbergischen Herrschaft. Seit 1972 ist Hondingen ein Stadtteil von Blumberg.

 

Einwohnerzahl: 518 (Stand 2011)

 

Literatur: Martin Münzer. Die Geschichte des Dorfes Hondingen,1979

 

 

 

Geografie

Gelegen am Südrand des Schwarzwaldes und der Baar nahe der deutsch-schweizerischen Grenze.

Bundesland: Baden-Württemberg

 

Geographische Lage: 47,86505° nördliche Breite, 8,57016° östliche Länge (WGS 84)

Höhe über dem Meeresspiegel: 735 m

Größe der Gemarkung (Hondingen): 1022 ha

Postleitzahl: 78176

Landkarte / Satellitenbilder (Quelle: Google maps)

 

 

 

Wappen der Gemeinde Hondingen

In Rot mit blau-silbernem Wolkenbord ein wachsender goldener Abtsstab mit silbernem Sudarium (Schweißtuch)

 

Sühnekreuz

Kalksteinkreuz, Maße 90:41 cm

 

Standort: Aufgestellt beim Denkmal zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Hondinger Bürger. Im Zuge der Straßenverbreiterung wurde es vom früheren Standort an der Straße nach Fürstenberg entfernt.(ID 6139) (www.suehnekreuz.de)

 

Ostweg

Der Ostweg ist eine Nord-Süd-Fernwanderstrecke durch den Schwarzwald von Pforzheim nach Schaffhausen und führt über Hondingen. Der zirka 240 km lange Höhenweg wurde im Jahr 1903 angelegt und wird seither vom Schwarzwaldverein gepflegt und betreut. Sein Wegzeichen ist eine schwarz-rote Raute auf weißem Grund.

 

Naturschutzgebiet am Sissiberg

Küchenschelle (oder Kuhschelle; Pulsatilla) und seltene Orchideen

 

Marienwallfahrt

Katholische Kirche St. Martin; Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau“ (heute erloschen); Erzbistum Freiburg; spätgotisches Gnadenbild (gekrönte Maria mit Jesuskind)

 

Hochaltar / katholische Kirche St. Martin

Hochaltar der Villinger Barockbildhauer  Vater Johann Schupp (1631-1713) und Sohn Josef Anton Schupp (1664-1729)

 

Geologie

Fossilien; Brauner Jura (Dogger) und Weißer Jura (Malm); Bohnerz, Gerölle aus der Eiszeit

 

Eisenerzabbau (Doggererz)

Die Doggererz AG, anfänglich Doggererz-Bergbau GmbH, betrieb von 1937 bis 1942 ein Erzbergwerk (Bohnerz, Abbau unter Tage: Stoberg).

 

Denkmal

Denkmal zum Gedenken an gefallene und vermisste Hondinger Bürger .

 

Standort: Bei der St. Martins Kirche

 

Namenslisten an beiden Seiten: 1. Weltkrieg (1914-18);

 

2. Weltkrieg (1939-48); Ahnenforschung www.denkmalprojekt.org

 

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